Nahe der Natur

Mitmach-Museum für Naturschutz

PM aktuell

Hier findet sich stets die aktuelle Pressemitteilung (PM) des 'Nahe der Natur'-Museums innerhalb seines Presse-Service.


Aktuelle Meldung - "Bilderwelten"-Erlebnistag (5. Mai) & Mehr - Fließtext nachfolgend:

(das auch als pdf-Download auf der Presse-Hauptseite / Frühere Meldungen und erschienene Artikel in unserem Presse-Archiv).


Lebendige Natur und schöne Kunst erlebnisreich verbunden!

- Erlebnistag „Bilderwelten“ am 5. Mai im ‚Nahe der Natur‘-Museum Staudernheim.

Staudernheim, 29. April 2019. „Das ist etwas ganz Besonderes“ freut sich Ursula Altmoos vom Museum in Staudernheim. Das „Nahe der Natur – Mitmach-Museum für Naturschutz“ (Schulstr. 47, Staudernheim) bietet am Sonntag 5. Mai (11-18 Uhr) eine eindrucksvolle Kombination und erlebnisreiche Verschmelzung von echter Natur und außergewöhnlicher Kunst für Alle. „Schönheit trägt gutes Leben“, formuliert Michael Altmoos das Tagesmotto einer spannenden und großen Vielfalt, die aber wohl durchdacht ist.

Um 12 Uhr eröffnen Landrätin Bettina Dickes (Bad Kreuznach) und Kunstprofessorin Jutta Ströter-Bender (Meisenheim) den Tag. In einer lebendigen Führung zeigt die Künstlerin Maria Nebeling (Paderborn) eindrucksvolle Wolfsporträts und meint: „Der Wolf erobert sich seinen alten Lebensraum zurück. Diesem brisanten Konfliktfeld werden malerisch sensible Wolfs-Porträts aus impulsiven Farben gewidmet. Ein Jeder finde seine eigene Perspektive“.

Um Anregung, Offenheit und Vielfalt geht es auch an einem zweiten Höhenpunkt des Tages: Um 15 Uhr hält der Naturfotograf Martin Herbst (Öhringen) mit eindrucksvollen Fotos seinen Vortrag „Artenvielfalt im Garten“ im Grünen Gewölbe des Museums. Hierbei geht es neben der wunderbaren Schönheit von naher Natur um Anregungen, was ein jeder selbst tun kann, um dem Insektensterben entgegen zu treten. Praktischerweise kann das wenige Meter daneben im Schmetterlingsgarten und Moosgarten in der Praxis vertieft werden.

Kunst darf aber auch unbequem sein, meinen die Museumsbetreiber: So wird die Bildcollage „Turner’s Nightmare“ der Künstler Heiner Thiel & Michael Post (Ippenschied) erstmals im Museum zu sehen sein. In einen Klassiker der romantischen Malerei sind störend Windräder eingebunden. Wissenschaftlich begründete Fakten rund um Windkraft ergänzen die kleine Präsentation und stützen den Anspruch des Museums, auch sachliche Infostelle zu aktuellen Naturschutzthemen zu sein. „Mehr Verlust als Gewinn durch Windkraft, wenn man aufs große Ganze blickt“ positioniert sich das Museum nach Darstellung von Pro und Contra aber auch klar gegen noch mehr Windkraft. Als ein anerkannter Bildungsort will das Museum damit zum Weiterdenken anregen, „hin zu einem naturverträglichen Energiekonzept und Klimaschutz mit Horizont anstatt dessen Verbau“, wie Michael Altmoos betont.

Kinder hingegen, aber nicht nur die, dürfte die neue kleine Ein-Raum-Sonderausstellung „Spuren der Zeit“ zu Dinosauriern besonders ansprechen. Auch die wird eingeweiht, „wenn sie hoffentlich noch fertig wird“, wie Ursula Altmoos angesichts noch viel Arbeit hinzufügt. Ganz gemütlich werden anhand kleiner aber lebensechter Figuren, Präparaten des Museums und Fossilien-Replikaten des Sammlers Klaus-Dieter Weiß (Kelkheim) interessante Fakten aktueller Forschung den häufigen „Fakes“ gegenübergestellt. Ein Bogen aus der Urzeit zum Heute entsteht. „Denn wir haben was gegen Aussterben“, lachen die Museumsbetreiber. Neben vielen harten Fakten arbeitet das Museum auch mit Humor und Überraschungen, was sich durch ein kleines Quiz zu Sauriern zieht, welches Besucher machen können.

Die schon länger zu sehenden „Fantasien in Stein“ (Achate des Staudernheimers Paul-Hermann Dahl) und Steinkunst von Urs Werthmüller (Schweiz) ergänzen das aktuelle Ensemble perfekt. Auch die Dauerausstellung aus kleinen Schatzkisten, UV-Kabinett, Mini-Kino, Multimedia-Wabe und wechselnden Sammlungsobjekte stehen bereit. Gemütliche wechselnde Kleinausstellungen im Haus und das große Naturgelände mit seinen 4 km Wandelpfaden durch Naturgarten und wilden Steinbruchwald sind überregional einzigartig. Das Museum mit seinem umfassend und modern interpretierten Naturschutz-Angebot darf auch 2019 die Auszeichnung als ‚UN Dekade Projekt Biologische Vielfalt‘ führen.

Das engagierte kleine Museumsteam rund um Ursula & Michael Altmoos hofft am 5. Mai auf viele Besucher, die bei jedem Wetter hier Spannendes vorfinden. Der Eintrittspreis ist am Ende frei nach Gefallen wählbar und trägt diese staatlich unabhängige Einrichtung, „denn guter Naturschutz braucht Freiheit und Verantwortung zugleich“, wie Michael Altmoos dazu hervorhebt. Mit viel Herz wird auch das museumsbegleitende Hof-Café betrieben, das mit Bio-Snacks und frischem Hauskuchen lockt und den auch genießerischen und entspannenden Aspekt des Ganzen verstärkt.

Das Museum bittet wegen der Stille des Ortes die Autofahrer, schon die öffentlichen Parkräume im Ort (VfL-Halle oder Kirche Staudernheim) zu nutzen und wenige Minuten zu Fuß zum Eingang in der Staudernheimer Schulstraße 47 zu gehen. Oder man kombiniert die Tour gleich mit Wanderungen (der Hildegardpilgerweg macht direkt hier Station) oder dem Bad Sobernheimer Barfußpfad, dessen Abzweig (nur 70m) zum Museum ausgeschildert ist. Warum nicht mal ohne Schuhe zur Kunst? Das Museum ist auch dafür ein angenehmer Ort.

Die Wolfsbilder bleiben wohl bis Ende Juni im Museum, die anderen Elemente sind die ganze Saison über bis Ende September zu erleben. Das Museum ist nach dem 5. Mai mindestens an jedem Mittwoch und Sonntag ungeraden Datums 11-18 Uhr geöffnet – oder (fast) täglich nach Absprache. Viele weitere Eventtage folgen. Info www.nahe-natur.com / Ruf 06751-8576370 (auch für kostenlose Sitzplatzreservierungen zum Vortrag).

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Presse vor Ort wie immer sehr willkommen, auch zur Vor- und Nachberichterstattung!

! - Wir empfehlen 5. Mai 12:00 Uhr zur offiziellen Eröffnung mit Landrätin.

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Kontakt / Rückfragen:

Ursula Altmoos

Nahe der Natur – Mitmach-Museum für Naturschutz

info@nahe-natur.com / Ruf 06751-8576370 oder 0172-9108039 / www.nahe-natur.com

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